Welcher Broker hat den niedrigsten Spread auf den S&P 500?
Fazit
- Unsere Empfehlung für den S&P 500 ist Pepperstone: Der US500 hat im Razor-Konto einen veröffentlichten Spread von 0,4 Punkten, im Standard-Konto einen Mindestspread von 0,6 Punkten.
- Für Wettbewerber liegen uns keine veröffentlichten S&P-500-Spreads vor; den niedrigsten Spread am Markt können wir daher nicht belegen.
- Bei einer Position von 10 USD pro Punkt kostet ein Round Turn im Razor-Konto rund 4 USD Spread.
- Privatkunden der Pepperstone GmbH erhalten auf den S&P 500 bis zu 1:20 Hebel.
Der S&P 500 ist einer der liquidesten Indizes der Welt, entsprechend eng sind die Spreads bei Index-CFDs. Pepperstone veröffentlicht für den US500 einen der niedrigsten Werte in seiner eigenen Indexliste und ist unsere Empfehlung. Wer der Günstigste am Markt ist, lässt sich ohne vergleichbare Zahlen anderer Anbieter aber nicht seriös sagen.
US500 bei Pepperstone: 0,4 Punkte
Pepperstone handelt den S&P 500 unter dem Symbol US500. Die Index-Gebührentabelle nennt im Razor-Konto 0,4 Punkte, die britische Kostenseite einen Mindestspread von 0,4 Punkten für Razor und 0,6 Punkten für Standard. Damit ist der US500 bei Pepperstone deutlich enger als etwa der Dow Jones (US30, 2 Punkte). Für Kunden aus Deutschland führt die Pepperstone GmbH in Düsseldorf das Konto, beaufsichtigt von der BaFin; eingezahlt werden kann ab 10 USD. Die deutsche Preisseite zeigt ihre Live-Spreads nur per Skript, prüfen Sie die aktuellen Werte deshalb in der Plattform.
Affiliate-Link – wir erhalten eventuell eine Provision, für Sie entstehen keine Zusatzkosten.
Razor oder Standard: der Unterschied in Zahlen
Beim US500 beträgt der Abstand zwischen den beiden Kontotypen 0,2 Punkte (Mindestwerte). Bei kleinen Positionen spielt das kaum eine Rolle, bei häufigem Handel schon:
| Razor | Standard | |
|---|---|---|
| Spread | 0,4 Punkte | 0,6 Punkte (Mindestwert) |
| Kosten pro Round Turn | 4 USD | 6 USD |
| 50 Trades im Monat | 200 USD | 300 USD |
| Plattformen | MT4, MT5, cTrader, TradingView, Pepperstone | MT4, MT5, cTrader, Pepperstone |
Woran ein fairer Spread-Vergleich scheitert
- Viele Anbieter nennen nur „ab“-Werte, die zu den liquidesten Minuten gelten. Ein veröffentlichter Durchschnitt ist aussagekräftiger.
- Außerhalb der US-Handelszeit können sich Index-Spreads ausweiten. Vergleichen Sie zu der Uhrzeit, zu der Sie wirklich handeln.
- Manche Anbieter berechnen zusätzlich eine Kommission oder nutzen andere Kontraktgrößen. Rechnen Sie immer in Euro oder Dollar pro Trade, nicht in Punkten allein.
- Capital.com, unsere zweite Wahl für Deutschland, veröffentlicht in unseren Quellen keine festen Index-Spreads; dort zeigt nur die Plattform den aktuellen Wert.
Weitere Kosten beim S&P-500-Handel
Wer Positionen über Nacht hält, zahlt Finanzierungskosten, die je nach Zinsniveau den Spread übersteigen können. Pepperstone bietet den S&P 500 zusätzlich als Perpetual CFD an, mit einer wöchentlich im Voraus festgelegten Finanzierungsrate; ob Privatkunden in Deutschland ihn handeln dürfen, nennt Pepperstone nicht. Und: Bei der Pepperstone GmbH wird die Abgeltungsteuer beim Schließen der Position einbehalten, Sie müssen Gewinne also nicht selbst ausrechnen.
Quellen
Angaben der Anbieter auf ihren eigenen Seiten.
Wie hoch ist der Spread auf den S&P 500 bei Pepperstone?
0,4 Punkte im Razor-Konto; im Standard-Konto liegt der veröffentlichte Mindestspread bei 0,6 Punkten.
Unter welchem Symbol finde ich den S&P 500?
Bei Pepperstone heißt der Index-CFD US500, der Perpetual CFD SP500 beziehungsweise US500-PERP.
Welcher Hebel gilt?
Für Privatkunden der Pepperstone GmbH bis zu 1:20 auf große Indizes wie den S&P 500.
CFDs sind gehebelte Produkte, bei denen Sie schnell Geld verlieren können. Bei der Pepperstone GmbH verlieren 76,1 % der Kleinanlegerkonten Geld beim CFD-Handel. Prüfen Sie Ihre Risikobereitschaft vor dem Handel. Keine Anlageberatung.