Welche Broker erlauben Trading-Bots?
Fazit
- Pepperstone erlaubt Trading-Bots auf MT4, MT5 und cTrader und ist unsere Empfehlung – mit kostenlosem VPS für berechtigte Kunden und deutscher BaFin-Aufsicht.
- Capital.com erlaubt Expert Advisors auf MT4 und MT5; Hedging lässt sich dort per Einstellung aktivieren.
- IC Markets und FP Markets führen MT4, MT5 und cTrader und damit dieselben Bot-Formate, für EU-Kunden über zypriotische Gesellschaften.
- Ein KI-Bot ist technisch nichts anderes als ein Expert Advisor oder cBot, dessen Signale aus einem Modell stammen.
Fast alle Anbieter mit MetaTrader oder cTrader erlauben automatisierte Strategien. Unterschiede gibt es bei Kosten pro Trade, Plattformauswahl und Infrastruktur. Pepperstone bietet alle drei gängigen Bot-Umgebungen und ist deshalb unsere erste Wahl.
Pepperstone: drei Umgebungen für Bots
Bei Pepperstone laufen Bots als Expert Advisors auf MT4 und MT5, als cBots in C# über cTrader Automate oder über API-Trading. Wer einen Bot rund um die Uhr betreiben will, erhält als berechtigter oder professioneller Kunde einen kostenlosen VPS. Auf cTrader ist die Razor-Kommission mit 3,00 USD pro Lot und Seite am niedrigsten – relevant, weil Bots oft viele Trades erzeugen. Kunden in Deutschland nutzen dafür das Standard- oder Razor-Konto der Pepperstone GmbH.
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Mit welchem Broker kann man einen KI-Trading-Bot nutzen?
Mit jedem Anbieter, der Ihre Bot-Plattform unterstützt. Ein KI-Bot ist ein Programm, das Signale aus einem Modell in Orders übersetzt – meist als EA in MetaTrader, als cBot in cTrader oder über eine API. Diese Anbieter führen die passenden Plattformen:
- Pepperstone: MT4, MT5, cTrader, API; BaFin-Aufsicht über die Pepperstone GmbH.
- Capital.com: MT4 und MT5, Expert Advisors ausdrücklich erlaubt; CySEC 319/17.
- IC Markets: MT4, MT5, cTrader, TradingView; EU-Gesellschaft CySEC 362/18.
- FP Markets: MT4, MT5, cTrader, TradingView, Iress; EU-Gesellschaft CySEC 371/18.
Einen Bot sicher in Betrieb nehmen
Bevor echtes Geld fließt, sollte der Bot mindestens einige Wochen mit kleinen Beträgen laufen.
- Plattform wählen, die zu Ihrem Code passt: MQL für MetaTrader, C# für cTrader.
- Backtest mit realistischen Kosten: Razor-Spread plus 3,00 bis 3,50 USD Kommission pro Lot und Seite.
- Mit kleiner Positionsgröße live starten und die Ausführungen mit dem Backtest abgleichen.
- Einen VPS nutzen, damit Verbindungsabbrüche keine offenen Positionen ohne Kontrolle lassen.
- Ein Verlustlimit im Code hinterlegen, denn Stop-Loss-Orders sind bei Pepperstone nicht garantiert.
Was Bots teuer macht
Ein Scalping-Bot mit 100 Roundtrips à 1 Lot EUR/USD im Monat zahlt bei Pepperstone auf cTrader rund 100 × 7 USD = 700 USD, auf MT5 rund 800 USD. Im Standard-Konto wären es etwa 1.100 USD. Bei solchen Volumina kann sich die Prüfung des professionellen Status lohnen; Pepperstone verlangt dafür zwei von drei Kriterien, darunter 10 größere Trades pro Quartal im letzten Jahr. Pro-Kunden verlieren allerdings den Negativsaldoschutz.
Quellen
Plattform- und Kostenangaben der Anbieter.
Erlaubt Pepperstone Scalping-Bots?
Pepperstone bietet Expert Advisors und cBots ausdrücklich an. Prüfen Sie dennoch die AGB auf Einschränkungen für bestimmte Strategien.
Brauche ich einen VPS?
Nicht zwingend, aber ohne ständig laufenden Rechner stoppt der Bot. Pepperstone stellt berechtigten und Pro-Kunden einen kostenlosen VPS bereit.
Kann ich TradingView-Strategien automatisch handeln?
TradingView ist bei Pepperstone im Razor-Konto angebunden. Für vollautomatische Bots sind MetaTrader oder cTrader die üblicheren Wege.
Automatisierte Handelssysteme können durch Programmfehler oder Marktlücken hohe Verluste erzeugen. CFDs sind Hebelprodukte mit hohem Verlustrisiko. Keine Anlageberatung.