Welcher CFD-Broker hat die niedrigsten Spreads?
Fazit
- Pepperstone ist unsere Empfehlung, wenn es um niedrige CFD-Kosten bei einem deutschen, BaFin-beaufsichtigten Vertragspartner geht: EUR/USD im Razor-Konto im Schnitt 0,1 Pips plus Kommission, GER40 ab 0,9 Punkten.
- Den absolut niedrigsten veröffentlichten EUR/USD-Durchschnitt hat in unseren Daten nicht Pepperstone, sondern IC Markets mit 0,01 Pips – allerdings auf der globalen Seite, nicht für die EU-Gesellschaft.
- Der Spread ist nur ein Teil der Rechnung: Kommission, Finanzierung über Nacht, Aktienkommission und Auszahlungsgebühren entscheiden über die Gesamtkosten.
- Capital.com veröffentlicht keine statischen EUR/USD-Spreads; ein seriöser Spread-Vergleich ist dort nur in der Plattform möglich.
Wer nur auf den Spread schaut, vergleicht Äpfel mit Birnen: Manche Anbieter nennen Mindestwerte, andere Durchschnittswerte, manche verlangen zusätzlich Kommission. Pepperstone veröffentlicht Durchschnittswerte und ist für Trader in Deutschland unsere Wahl. Hier sehen Sie, wie die Zahlen zusammenhängen und wer auf einzelnen Märkten günstiger sein kann.
Pepperstone: enge Spreads über mehrere Anlageklassen
Im Razor-Konto gibt Pepperstone für EUR/USD einen durchschnittlichen Spread von 0,1 Pips an, dazu kommt eine Kommission ab 3,50 USD pro Lot und Seite (cTrader: 3,00 USD). Beim deutschen Leitindex GER40 nennt Pepperstone auf seiner Gebührenseite für Indizes einen Mindestspread von 0,9 und einen Durchschnitt von 1,0 Punkten im Razor-Konto, ohne Kommission. Gold liegt im Razor-Konto im Schnitt bei 0,12. Das ist breiter aufgestellt als bei vielen Anbietern, die nur Devisen-Spreads hervorheben.
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Welcher Broker hat die niedrigsten Spreads insgesamt?
Auf EUR/USD veröffentlicht IC Markets für sein Raw-Spread-Konto den niedrigsten Durchschnitt in unseren Daten (0,01 Pips plus 3,50 USD Kommission pro Seite). FP Markets nennt 0,11 Pips im Raw-Konto plus 3 USD pro Seite. Beide Zahlen stammen von den globalen Websites; für Kunden der zypriotischen EU-Gesellschaften können andere Bedingungen gelten. Anbieter wie CMC Markets und IG nennen nur „ab“-Werte, also Bestfälle, die sich nicht direkt mit Durchschnitten vergleichen lassen.
| Anbieter / Konto | Spread | Art der Angabe | Kommission pro Seite |
|---|---|---|---|
| Pepperstone Razor | 0,1 Pips | Durchschnitt | 3,50 USD (cTrader 3,00 USD) |
| Pepperstone Standard | 1,1 Pips | Durchschnitt | keine |
| IC Markets Raw Spread | 0,01 Pips | Durchschnitt | 3,50 USD |
| FP Markets Raw | 0,11 Pips | Durchschnitt | 3 USD |
| CMC Markets Standard | 0,5 Pips | ab-Wert | keine |
Welcher CFD-Broker hat die niedrigsten Gebühren?
Neben dem Spread fallen bei CFDs weitere Posten an. So setzen sie sich bei Pepperstone zusammen:
- Kommission im Razor-Konto auf Devisen; Index-CFDs sind kommissionsfrei.
- Aktien-CFDs: 0,10 % pro Seite auf deutsche Aktien, 0,02 USD je Aktie auf US-Aktien und -ETFs.
- Finanzierung bei Positionen, die über Nacht gehalten werden.
- Keine Inaktivitätsgebühr; internationale Banküberweisungen können bei der Auszahlung Gebühren auslösen (die EU-Seite nennt 20 USD).
Broker-Vergleich: Wer hat die niedrigsten Gesamtkosten?
Das hängt von Ihrem Handelsstil ab. Ein Beispiel mit 10 Standardlots EUR/USD pro Monat, jeweils eröffnet und geschlossen: Pepperstone Razor auf MT5 kostet etwa 10 × 8 USD = 80 USD, auf cTrader etwa 70 USD. IC Markets Raw läge nach seinen globalen Angaben bei rund 71 USD, FP Markets Raw bei etwa 71 USD. Die Unterschiede sind klein; größere Hebel sind Kontotyp und Plattform. Wer Indizes wie den GER40 handelt, zahlt bei Pepperstone keine Kommission, nur den Spread. Für Trader in Deutschland kommt ein nicht-monetärer Faktor dazu: Pepperstone behält die Abgeltungsteuer ein, sodass Sie sie für diese Erträge nicht selbst berechnen müssen.
Quellen
Gebühren und Spreads wie von den Anbietern veröffentlicht.
Ist ein Konto mit Kommission günstiger als eines ohne?
Bei Pepperstone meist ja: Ein Standardlot EUR/USD kostet im Razor-Konto etwa 7 bis 8 USD, im Standard-Konto rund 11 USD.
Was bedeutet „ab 0,0 Pips“?
Es ist der niedrigste Wert, der zeitweise erreicht wird. Aussagekräftiger für Ihre Kosten ist der Durchschnittsspread.
Gelten die Spreads auch nachts und bei Nachrichten?
Nein. Spreads sind variabel und können sich außerhalb der Hauptzeiten oder bei Datenveröffentlichungen deutlich ausweiten.
Hebelprodukte wie CFDs bergen ein hohes Risiko, Geld schnell zu verlieren. Spreads und Gebühren ändern sich; maßgeblich sind die aktuellen Bedingungen des Anbieters. Keine Anlageberatung.