Ist Pepperstone seriös?
Fazit
- Ja, Pepperstone ist für Kunden in Deutschland ein seriöser Anbieter: Vertragspartner ist die Pepperstone GmbH in Düsseldorf, beaufsichtigt von der BaFin unter Registernummer 151148.
- Kundengelder liegen auf getrennten Treuhandkonten, die GmbH ist Mitglied der EdW (90 % der Forderung, maximal 20.000 Euro), und Privatkunden haben Negativsaldoschutz.
- Seriös heißt nicht risikolos: Laut Pepperstone verlieren 76,1 % der Kleinanlegerkonten beim CFD-Handel Geld.
- Schwachpunkte sind keine garantierten Stopps und Angaben, die sich auf Pepperstones eigenen Seiten widersprechen.
Die kurze Antwort lautet ja. Pepperstone arbeitet in Deutschland über eine eigene GmbH mit BaFin-Aufsicht, deutscher Steuerabwicklung und Einlagensicherung über die EdW. Unten sehen Sie, was das konkret absichert, was nicht – und wo wir Kritik haben.
Woran Sie die Seriosität von Pepperstone festmachen können
Auf der deutschen Website stellt die Pepperstone GmbH die CFD-Konten bereit. Sitz ist die Neubrückstraße 1 in 40213 Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister Düsseldorf unter HRB 91279 und bei der BaFin unter der Nummer 151148. Die Gruppe hat außerdem Lizenzen der FCA in Großbritannien (684312), der ASIC in Australien (AFSL 414530), der CySEC in Zypern (388/20) und der DFSA in Dubai (F004356). Sie können die deutsche Gesellschaft selbst in der Unternehmensdatenbank der BaFin nachschlagen.
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So schützt Pepperstone Ihr Geld
Wichtig: Die EdW-Entschädigung deckt den Fall, dass der Anbieter ausfällt – nicht Ihre Handelsverluste.
| Mechanismus | Was Pepperstone angibt |
|---|---|
| Getrennte Verwahrung | Kundengelder auf separaten Treuhandkonten |
| Entschädigung | EdW: 90 % der Forderung, höchstens 20.000 Euro |
| Einlagensicherung der Bank | bis 100.000 Euro, falls die verwahrende Bank ausfällt |
| Negativsaldoschutz | für Privatkunden ja, für Pro-Kunden nein |
| Steuer | Abgeltungsteuer wird automatisch einbehalten und abgeführt |
Welche Erfahrungen gibt es mit Pepperstone?
Wir sammeln keine Nutzerbewertungen und geben keine Sternezahlen weiter. Was wir beitragen können, sind Erfahrungen mit Pepperstones eigenen Angaben – und die sind überwiegend klar, an einigen Stellen aber widersprüchlich:
- Ausführung: Pepperstone nennt Orderausführung ab 50 Millisekunden und eine Füllquote von 99,32 % ohne Händlereingriff (Trades von Januar bis März 2026).
- Mindesteinzahlung: Die deutschen Seiten nennen mal „keine Mindesteinlage“, mal „0 €“, mal 10 USD. Wir gehen von 10 USD aus.
- Kommission: Die deutsche Kontoseite nennt 3,50 USD und an anderer Stelle 2,96 USD pro Lot und Seite.
- Pro-Hebel: Der Text nennt 1:400 auf Indizes, die Tabelle derselben Seite 1:500.
- Support: werktags 24 Stunden, am Wochenende 18 Stunden, auf Deutsch unter +49 (0)211 81999940.
Was gegen Pepperstone spricht
Garantierte Stop-Loss-Orders bietet Pepperstone nicht; ein Stopp ist laut eigener FAQ nur ein Auslöser für eine Market-Order und kann bei Kurslücken abweichen. Wer diese Absicherung braucht, schaut zu Capital.com. Auch die Kontowährung ist laut einer älteren FAQ für BaFin-Konten auf Euro beschränkt. Und wer professionellen Status beantragt, verliert den Negativsaldoschutz.
Quellen
Direkt von Pepperstone.
Ist Pepperstone ein Betrug?
Nein. Die Pepperstone GmbH ist eine in Düsseldorf eingetragene Gesellschaft unter BaFin-Aufsicht (Registernummer 151148).
Was passiert mit meinem Geld, wenn Pepperstone insolvent wird?
Kundengelder liegen getrennt auf Treuhandkonten. Zusätzlich deckt die EdW 90 % der Forderung bis 20.000 Euro.
Kann ich mehr verlieren, als ich eingezahlt habe?
Als Privatkunde nicht: Pepperstone gewährt Negativsaldoschutz. Für Pro-Kunden gilt er nicht.
Auch bei einem regulierten Anbieter sind CFDs riskant: Sie können Ihr gesamtes eingezahltes Kapital verlieren. Regulierung schützt nicht vor Handelsverlusten. Keine Anlageberatung.