Welche kostenlose Trading-App ist die beste?
Fazit
- Ganz kostenlos handelt man bei keiner CFD-App; am nächsten kommt aus unserer Sicht Pepperstone mit dem Standard-Konto: keine Kommission, keine Konto- oder Inaktivitätsgebühr, Kosten nur im Spread.
- Im Standard-Konto verdient Pepperstone an einem Aufschlag von 1 Pip auf den Rohspread; EUR/USD kostet im Schnitt 1,1 Pips.
- Auch „kommissionsfreie“ Apps wie Trading 212 verdienen – am Spread und an einer Währungsgebühr von 0,5 %.
„Kostenlos“ heißt bei Trading-Apps meist: Download und Konto kosten nichts. Geld verdient der Anbieter trotzdem – am Spread, an Kommissionen oder an Gebühren beim Umtausch. Die beste kostenlose App ist deshalb die, deren Kosten Sie vorher kennen.
Pepperstone: keine Fixkosten, offen ausgewiesener Spread
Bei Pepperstone fällt keine Kontoführungs- und keine Inaktivitätsgebühr an. Im Standard-Konto gibt es auch keine Kommission – außer auf Aktien-CFDs. Pepperstone legt offen, wie es dort verdient: mit einem Aufschlag von 1 Pip auf den Rohspread bei Devisen. Auf EUR/USD ergibt das im Schnitt 1,1 Pips, bei einer Position von 0,1 Lot also rund 1,10 USD pro Trade. Ihr Konto führt die BaFin-beaufsichtigte Pepperstone GmbH; die Einzahlung beginnt bei 10 US-Dollar.
Affiliate-Link – wir erhalten eventuell eine Provision, für Sie entstehen keine Zusatzkosten.
Wie „kostenlose“ Apps tatsächlich verdienen
Capital.com, unsere Nummer zwei, zeigt seine Preise live; vergleichen Sie dort die Spreads zu Ihren üblichen Handelszeiten, bevor Sie sich entscheiden.
| Anbieter | Modell | Wo die Kosten liegen |
|---|---|---|
| Pepperstone (Standard) | Konto ohne Kommission | Spread mit 1 Pip Aufschlag; Kommission nur auf Aktien-CFDs |
| Trading 212 (CFD) | kommissionsfreies CFD-Konto | dynamische Spreads, 0,5 % Währungsgebühr |
| eToro | eigene Plattform, Einstieg ab 10 USD | EUR/USD-Spread ab 1 Pip |
| Plus500 | keine Kommission | Spread; Inaktivitätsgebühr bis 10 USD/Monat (VAE-Gebührenseite) |
| Capital.com | eigene App | Spreads nicht statisch veröffentlicht |
Kosten, die erst später auftauchen
- Übernachtkosten für Positionen, die Sie halten – je nach Markt und Richtung.
- Auszahlung per internationaler Banküberweisung: 20 USD bei Pepperstone laut EU-Preisseite; Karte und Inlandsüberweisung sind dort gebührenfrei.
- Gebühren von Zwischenbanken bei Überweisungen – darauf weist auch Pepperstones deutsche Zahlungsseite hin.
- Archivierung: Pepperstone kann Konten mit weniger als 10 Einheiten Guthaben nach drei Monaten ohne Nutzung archivieren.
Standard oder Razor – wann lohnt der Wechsel?
Das Standard-Konto ist das „kostenlose“ Modell, aber nicht das günstigste. Im Razor-Konto zahlen Sie auf EUR/USD im Schnitt 0,1 Pips plus 7 USD Kommission pro Lot und Roundturn, zusammen etwa 8 USD statt 11 USD im Standard-Konto. Bei 0,1 Lot sind das rund 0,80 statt 1,10 USD. Wer regelmäßig handelt, spart mit Razor; wer nur gelegentlich eine Position öffnet, bleibt beim einfacheren Standard-Konto.
Quellen
Die Angaben stammen von den offiziellen Seiten der Anbieter (Stand: 21. Oktober 2026).
Kostet ein Pepperstone-Konto Gebühren?
Keine Kontoführungs- oder Inaktivitätsgebühr. Pro Trade zahlen Sie den Spread und je nach Konto eine Kommission.
Gibt es Trading ganz ohne Kosten?
Nein. Jeder CFD-Anbieter verdient am Spread, an Kommissionen oder an Gebühren.
Welches Pepperstone-Konto passt für Gelegenheitstrader?
Das Standard-Konto, weil es nur eine Kostenart hat.
CFDs werden mit Hebel gehandelt und sind komplex; das Risiko, rasch Geld zu verlieren, ist hoch. Die Pepperstone GmbH gibt an, dass 76,1 % der Kleinanlegerkonten bei ihr mit CFDs Geld verlieren. Keine Anlageberatung.